love love love

Liebe … ein irgendwie sehr ausgenudeltes und verkitschtes Wort.
Dabei ist Liebe erstens etwas schönes und zweitens etwas wichtiges.
Leider reduzieren wir sie oft auf eine Sache: romantische Liebe.
Die ist nicht schlecht, aber eben nur ein Teil von dem, worum es eigentlich geht.

Idealerweise ist Liebe das Grundmotiv des menschlichen Lebens. Der rote Faden, der alles prägt was wir machen, wie wir uns entscheiden und wie wir mit anderen umgehen.
In der Realität ist es leider nicht so. Was leider immer wieder das ist, was Menschen antreibt ist: Egoismus – in größerem oder kleinerem Umfang. Man denke nur an die Leute, die mit ihrem Verhalten andere gefährden.

Liebe, wie sie von Jesus her gedacht wird hat drei elementare Facetten: Gottesliebe, Selbstliebe und Nächstenliebe.
Gott lieben, als Antwort auf seine Liebe zu uns; die Liebe, die uns ins Sein rief.
Sich selbst lieben, weil man eine Leben mit Chancen und Möglichkeiten erhalten hat und es nutzen und genießen darf.
Den Nächsten lieben, weil jeder Menschen von Gott angenommen und ins Sein gesetzt ist.

Liebe muss hier nicht emotional gemeint sein. Sie ist vor allem eine Entscheidung für den anderen Menschen. Ein unbedingtes Ja zu seinem da sein und seine wichtigen Bedürfnissen. Ein Ja zu den eigenen körperlichen und psychischen Bedürfnissen. Ein Ja zur Offenbarung Gottes, dass die eigenen Begrenztheit annimmt.

Liebe: Gott, Dich und den Nächsten.
Yes, you can.

Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Mk 12, 30-31