aufschauen












Bild_ Unsplash/Ernest Brillo

Zu wem schauen Sie auf?
Zu einem Promi, einem erfolgreichen Kollegen, dem eigenen Partner, …?
Ich glaube, dass fast alle Menschen jemanden haben zu dem Sie aufschauen.
Das ist wohl ganz normal. Wir machen das, weil wir jemanden für das Erreichte respektieren und sogar ein bisschen bewundern.

Es kann auch sein, dass eine Person zu der wir aufschauen zum Vorbild für uns wird. Bestimmte Haltungen oder Ziele werden uns zum Ansporn uns mehr einzusetzen und es diesem Menschen gleich zu tun.

Aufschauen können wir aber vor allem zu Jesus.
Und das sogar im wahrsten Sinn des Wortes.
In dem einen Moment seines Lebens in dem alle zu ihm aufschauen mussten – am Kreuz – zeigt sich Orientierung für uns.

Das Kreuz wird oft etwas zu klein gemacht. Die bösen Menschen und der arme Jesus. Jesus als Opfer. Der Arme ist wehrlos.
Genau genommen ist das aber an dem vorbei, worum es geht.

Jesus am Kreuz ist ein Zeichen der Hingabe.
Er gibt sich aus liebe zum Menschen ans Kreuz.
Er lässt sich gefangen nehmen und kreuzigen.

Das Kreuz ist also Zeichen der liebevollen Hingabe an andere.
Dazu kann man aufschauen.
Danach kann man sein Leben ausrichten

Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.

– Johannes 8,28 –