Refugium

Bild: unsplash/Johannes Plenio

Schwer.
Zäh.
Ermüdend.
Manche Tage sind so.
Das Aufstehen ist schon anstrengend.
Die bevorstehenden Aufgaben scheinen unlösbar.
Der Tag … eine Ewigkeit.

Ich selbst hab manchmal das Gefühl, dass es nur mir so geht.
Die Wahrheit ist aber: Fast jeder kennt solche Tage.

Aber wie gehe ich damit um?
Durchschleppen? Ok, manchmal geht es nicht anders.
Abbrechen? Das ist meist keine Option.
Auftanken … Ja, aber wie und wo?

Für dieses Auftanken braucht es besondere Orte, Beziehungen und geistliche Räume. Es braucht ein Refugium. Einen Rückzugsort.
Manchmal sind das konkrete Räume. Ein Kirche oder Kapelle, die Natur oder der eigene Garten. Manchmal sind es Freunde, die einem zuhören, einen verstehen und stärken.

„Kommt alle zu mir, …
Ich werde euch Ruhe verschaffen.“

– Matthäus 11,28 –

In Jesus bietet sich Gott selbst als das absolute Refugium an.
Er kann der Punkt unseres Lebens sein, an dem wir Zuflucht suchen können. Ein absolut verständnisvolles Gegenüber, ein geschützter Ort und beruhigende Stille.

Ach ja, ein Refugium ist kein Schutz vor den Zeiten, die einem erdrückend und schwer vorkommen. Aber es kann uns Kraft geben, unser Leben weiter zu gestalten.