„You must be the change …“ – Wo Wandel beginnt

Bild: unsplash/Ross Findon

Selbst nach einem guten und schönen Tag holt einen eine Sache meist ganz schnell wieder runter: die Nachrichten.
Egal über welches Medium man sie sich zu Gemüte führt, was ich da oft sehe ist traurig bis ärgerlich. Menschen töten sich gegenseitig, Entscheidungen werden aus reinem Eigennutz getroffen, es wird absolut über andere geurteilt, …

Was tun?
Einfach akzeptieren? Aber, das kann keine Lösung sein.
Ignorieren? Das ist vielleicht ein Selbstschutz, aber geht die Probleme nicht an.
In die Politik gehen? … na bleiben wir realistisch. Für die meisten Menschen keine Option.

Die Herausforderungen und Probleme sind scheinbar so große, dass selbst viele willige Menschen davor zurückschrecken. Ehrlich gesagt geht es mir nicht anders. Ein Gefühl von Hilflosigkeit macht sich breit. Ich stehe – im Bild gesprochen – wie der kleine David vor dem riesigen Goliath. Aussichtslos. Die Welt ist verloren.

Nein. Das ist sie nicht.
Ich und wir alle machen es uns einfach schwerer als es sein müsste.
Auch wenn uns die weltweiten Nachrichten und Informationen dazu verleiten: Wir müssen die Welt nicht retten!
Aber, wir können das uns mögliche tun.

Wenn wir in unser eigenes Lebensumfeld schauen gibt es viele Dinge, die wir verändern können. Ob das ältere Nachbarn sind, die Unterstützung brauchen; junge Menschen, die jemanden zum Zuhören suchen; oder auch Menschen im familiären Umfeld.
Bei genau diesen Menschen geht es los. Und da sind die Lösungen auch garnicht so kompliziert. Beim eigenen Einkauf etwas für die mitnehmen, die nicht mehr können. Sich einfach ein paar Minuten für einen anderen Menschen nehmen. Das ändert viel.

Ich glaube, dass wir so die Welt sehr tiefgreifend verändern.
Die Spenden an Hilfsorganisationen sind notwendig und wichtig.
Wir sollten uns aber nicht darauf ausruhen.
Wahrer Wandel kommt aus dem Herzen und zeigt sich direkt.
Das hat auch Jesus verdeutlicht. Nächstenliebe braucht zuerst das Herz und nicht das Portmonee. Und Nächstenliebe macht keine Unterschiede.

Um es mit den Beatles zu sagen: „All you need is love.“
Alles was du brauchst ist Liebe.
Liebe im größeren, umfänglicheren Sinn.
Liebe zu den Menschen, denen du begegnest.
Nächstenliebe.

„Ich aber sage euch:
Liebt eure Feinde
und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet;

– Matthäusevangelium 5,44.45 –