„Einer muss es ja tun …“ – von Verwandlung

Bild: unsplash/Rod Long

Die vermeintlichen Macher.
“Wir müssen mal …“
“Es kann doch nicht sein, dass …“
Sowas hört man oft von ihnen.
Die Ideen sind teilweise ehrenrührig:
– Gerechtigkeit
– was für Kinder
– …

Leider meinen sich die, die das sagen oft alle anderen, aber nicht sich selbst. Das immer mitschwingende „man“.
Leider wird so nie wirklich Verwandlung oder Veränderung eintreten.
Und, basierend auf meiner eigenen Erfahrung, ist das auch garnicht wirklich gewollt. Wenn sich „man“ – wer auch immer das sein mag – um das Problem kümmert, dann ist es OK. Wichtig genug die eigene Zeit und Energie zu investieren ist es aber nicht.

„Ein Mann hatte zwei Söhne.
Er ging zum ersten und sagte:
Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg!
Er antwortete: Ich will nicht.
Später aber reute es ihn und er ging hinaus.“

– Matthäusevangelium –

Wichtig sind nicht die Worte, sondern das Handeln.
Vielleicht ist das die Quintessenz dieses Bibelzitats.
Gott – und auch die Menschen – interessiert nicht ein leeres Wort, oder das selbstgerechte Probleme proklamieren, sondern das Handeln.

Mir gefällt das Konzept.
Denn es wird denen gerecht, die sich wirklich mühen.
Denen, die viel investieren.
Denen, die wirklich Veränderung anstreben.

Zugleich ist es ein Weckruf den eigenen Glauben praktisch zu leben und auch in den Bereichen, die wir nicht direkt mit Glauben assoziieren, keine Maulhelden zu sein.
Jede Veränderung – ob in Gemeinde, dem eigenen Leben, der Gesellschaft – geschieht durch Taten, nicht durch leere Worte.